Trockenbau — Wände, Decken, Dachausbau

Neue Räume ohne Nassbaustelle: Trockenbau bringt keine zusätzliche Feuchtigkeit ins Gebäude und ist schnell bezugsbereit. Wir bauen Wände, Decken und Dachgeschosse in Willisau, Luzern und der Zentralschweiz.

Was wir im Trockenbau ausführen

  • Leichtbauwände in Ständerbauweise — als Raumtrenner, Installationswand oder Vorsatzschale.
  • Abgehängte Decken, um Leitungen zu verdecken, Raumhöhen anzupassen oder Beleuchtung zu integrieren.
  • Akustikdecken mit gelochten Platten und Vlies — dort, wo es sonst hallt: Büros, Praxen, Restaurants, offene Wohnräume.
  • Dachstockausbau inklusive Sparrendämmung, Dampfbremse und Beplankung.
  • Lichtvouten und indirekte Beleuchtung — Schattenfugen und Deckensegel, sauber ausgeführt.
  • Brandschutz- und Feuchtraumaufbauten mit den dafür zugelassenen Plattentypen.

Warum Trockenbau statt Mauerwerk

Eine gemauerte oder betonierte Wand bringt Wasser ins Gebäude, das über Wochen wieder heraus muss. Trockenbau umgeht das komplett — was besonders im Umbau bei bewohnten Objekten zählt.

Dazu kommt die Flexibilität: Eine Leichtbauwand lässt sich später versetzen oder entfernen, ohne die Statik zu berühren. Und alles, was in einer Massivwand aufgestemmt werden müsste — Leitungen, Steckdosen, Lüftungskanäle — verschwindet hier einfach im Hohlraum.

Plattentypen und wo sie hingehören

Die Platte ist kein Detail. Der falsche Typ im falschen Raum ist die häufigste Ursache für Schäden, die erst Jahre später auffallen.

Übliche Plattentypen im Trockenbau
TypEinsatzHinweis
StandardWohn- und Schlafräume, BürosDer Normalfall bei trockener Raumluft
ImprägniertBad, Küche, WC, WaschraumFeuchtebeständig — im Duschbereich zusätzlich Verbundabdichtung
BrandschutzSchächte, Fluchtwege, Trennwände nach AuflageAufbau muss der geforderten Feuerwiderstandsklasse entsprechen
HochfestWände mit schweren Lasten, stark genutzte BereicheHöhere Belastbarkeit ohne zusätzliche Traverse
Akustik (gelocht)Decken in halligen RäumenWirkt nur mit Vlies und Hohlraumdämmung dahinter

Vor der Ausführung mitteilen: Wo kommt später ein Fernseher, ein Hängeschrank, ein Waschbecken oder eine Markise hin? Für schwere Lasten setzen wir an dieser Stelle eine Traverse oder Holzplatte in die Konstruktion. Nachträglich ist das aufwendig — vorher kostet es fast nichts.

Schallschutz — worauf es wirklich ankommt

«Trockenbau ist hellhörig» stimmt für schlecht ausgeführte Wände. Bei richtigem Aufbau erreicht eine Leichtbauwand Werte, die einer Massivwand in nichts nachstehen. Entscheidend sind vier Punkte:

  • Doppelte Beplankung statt einlagig, mit versetzten Stössen.
  • Mineralwolle im Hohlraum — leer wirkt der Zwischenraum wie eine Trommel.
  • Entkoppelte Ständer oder getrennte Ständerreihen, damit sich der Schall nicht über das Metall überträgt.
  • Dichte Anschlussfugen an Boden, Decke und Wand. Eine offene Fuge macht jeden guten Aufbau zunichte.

Dachstock ausbauen

Ein ungenutzter Dachstock ist oft die günstigste Art, Wohnfläche zu gewinnen — es steht ja alles schon. Vor dem Entscheid klären wir vor Ort:

  • die lichte Höhe und wie viel davon nach Aufbau und Dämmung übrig bleibt,
  • die Statik der Balkenlage — trägt sie eine Wohnnutzung,
  • die Dämmung zwischen den Sparren und die Dampfbremse zur Wohnseite,
  • die Belüftung des Dachaufbaus, damit keine Feuchtigkeit im Aufbau bleibt.

Wo eine Fachplanung nötig ist — etwa bei statischen Eingriffen oder neuen Dachfenstern — sagen wir das offen, statt es zu übergehen.

Einsatzgebiet

  • Willisau
  • Luzern
  • Sursee
  • Emmen
  • Wolhusen
  • Reiden
  • Zofingen
  • Entlebuch
  • Grossdietwil
  • Zentralschweiz

Was Bauherrschaften oft fragen

Trockenbau ist leicht, flexibel und bringt keine Feuchtigkeit in den Bau — das verkürzt die Zeit bis zum Einzug deutlich. Grundrisse lassen sich später ohne grossen Aufwand ändern, Installationen wie Leitungen oder indirekte Beleuchtung verschwinden sauber in der Konstruktion, und der Schallschutz ist bei richtigem Aufbau sehr gut.
Ja, wenn man es vorher weiss. Für schwere Lasten setzen wir an der geplanten Stelle eine Traverse oder eine durchgehende Holzplatte in die Ständerkonstruktion ein. Sagen Sie uns bei der Planung, wo später eine Wandhalterung, ein Waschbecken oder ein Hängeschrank hinkommt.
Entscheidend sind der Aufbau, nicht das Material allein: doppelte Beplankung, Mineralwolle im Hohlraum, entkoppelte Ständer und sauber ausgeführte Anschlussfugen. So erreicht eine Leichtbauwand Werte, die einer Massivwand in nichts nachstehen. Eine einlagig beplankte Wand ohne Dämmung dagegen ist hellhörig.
In Feuchträumen verwenden wir imprägnierte Platten, im direkten Spritzwasserbereich der Dusche zusätzlich eine Verbundabdichtung unter den Fliesen. Normale Gipskartonplatten haben dort nichts verloren — sie quellen auf und die Fliesen lösen sich mit der Zeit.
In vielen Fällen ja. Zu klären sind vorab die lichte Höhe, die Statik der Balkenlage, die Dämmung zwischen den Sparren und die Belüftung des Dachaufbaus. Wir schauen uns das vor Ort an und sagen Ihnen, was machbar ist und wo eine Fachplanung nötig wird.

Neue Wand, Decke oder Dachausbau?

Sagen Sie uns, was entstehen soll — wir schauen es uns vor Ort an und rechnen es durch. Die Besichtigung kostet nichts.

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