Fassadenbau & Wärmedämmung

Die Fassade schützt das Gebäude und bestimmt seinen Eindruck von aussen. Wir dämmen, sanieren und verputzen Fassaden in Willisau, Luzern und der Zentralschweiz — vom Einfamilienhaus bis zur Mehrfamilien-Sanierung.

Unsere Fassadenleistungen

  • Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) — Aussenisolation mit EPS oder Mineralwolle, inklusive Sockelabschluss, Armierung und Deckputz.
  • Fassadensanierung bestehender Gebäude: Untergrund prüfen, Schadstellen ausbessern, neu beschichten.
  • Rissinstandstellung mit Armierungsgewebe und elastischen Systemen, nachdem die Ursache geklärt ist.
  • Mineralische Aussenputze — Kalk-Zement- und Silikatsysteme, dampfdurchlässig und langlebig.
  • Sockel- und Spritzwasserzone, der Bereich, der am schnellsten Schaden nimmt und am häufigsten vergessen wird.
  • Koordination des Gerüstbaus — wir stimmen Auf- und Abbau so ab, dass die Standzeit kurz bleibt.

Warum sich eine Aussenisolation rechnet

Ein grosser Teil der Heizwärme verlässt ein ungedämmtes Haus über die Aussenwände. Ein WDVS senkt diesen Verlust deutlich — und wirkt in beide Richtungen: im Winter bleibt die Wärme drin, im Sommer die Hitze draussen.

Der zweite, oft unterschätzte Effekt betrifft die Bausubstanz: Eine gedämmte Aussenwand bleibt innen wärmer. Damit verschwinden die kalten Ecken, an denen sich Kondenswasser und in der Folge Schimmel bilden.

Fördergelder: Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt Wärmedämmungen an der Gebäudehülle. Entscheidend ist, dass das Gesuch vor Baubeginn eingereicht wird — nachträglich geht nichts mehr. Wir liefern Ihnen die technischen Angaben für das Gesuch; Höhe und Bedingungen legt der Kanton fest und ändern periodisch.

Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Ein WDVS ist kein einzelnes Produkt, sondern ein Schichtaufbau, der als System zusammenpassen muss. Wird eine Schicht ersetzt oder eingespart, verliert das Ganze die Systemzulassung.

Schichten von innen nach aussen
SchichtAufgabe
UntergrundvorbereitungReinigen, Schadstellen ausbessern, Saugfähigkeit ausgleichen
KlebemörtelVerbindet die Dämmplatte mit der tragenden Wand
DämmplatteDie eigentliche Dämmwirkung — EPS oder Mineralwolle, je nach Brandschutz und Anforderung
DübelMechanische Sicherung, abhängig von Untergrund und Gebäudehöhe
ArmierungsschichtMörtel mit eingebettetem Glasfasergewebe — nimmt Spannungen auf und verhindert Risse
GrundierungHaftbrücke und Saugausgleich für den Deckputz
DeckputzSichtbare Oberfläche in Struktur und Farbton nach Wahl, wetterfest

Fassadensanierung im Bestand

Bei einem bestehenden Gebäude steht am Anfang die Bestandsaufnahme. Wir klopfen die Fläche ab, prüfen Haftung und Feuchtigkeit und schauen uns die Anschlüsse an Fenstern, Dach und Sockel an — dort beginnen die meisten Schäden.

Risse richtig einordnen

Nicht jeder Riss ist gleich ernst. Feine Netzrisse in der Deckschicht sind meist optisch. Setzungsrisse aus der Bauphase lassen sich nach dem Ausheilen dauerhaft schliessen. Ein Riss, der weiterarbeitet, deutet dagegen auf ein statisches Problem hin — das gehört geklärt, bevor man darüber verputzt.

Algen und Grünbelag

Grünbelag auf der Nordseite ist kein Baumangel, sondern eine Frage von Feuchtigkeit und Sonne. Wir reinigen die Fläche und wählen ein Beschichtungs­system, das schnell abtrocknet, statt einfach zu überstreichen.

Wetter und Zeitfenster

Fassadenarbeiten sind wetterabhängig. Sinnvoll gearbeitet wird bei Aussentemperaturen zwischen 5 und 25 Grad — praktisch also von Frühjahr bis Herbst. Bei Frost gefriert das Anmachwasser, bei Hitze und Zugluft trocknet der Putz zu schnell und reisst. Wir planen die Etappen entsprechend und sagen früh, wenn ein Termin realistisch nicht mehr hält.

Einsatzgebiet

  • Willisau
  • Luzern
  • Sursee
  • Emmen
  • Wolhusen
  • Reiden
  • Zofingen
  • Entlebuch
  • Grossdietwil
  • Zentralschweiz

Was Bauherrschaften oft fragen

Ideal sind Aussentemperaturen zwischen 5 und 25 Grad, also Frühjahr oder Herbst. Bei Frost gefriert das Anmachwasser, bei starker Hitze oder Zugluft trocknet der Putz zu schnell und reisst. Direkter Schlagregen in der Abbindephase wäscht frischen Putz aus.
Bei Sanierungen im Kanton Luzern liegen 16 bis 20 Zentimeter im üblichen Rahmen. Massgebend sind der bestehende Wandaufbau, die kantonalen Vorgaben und die Frage, ob Fördergelder beansprucht werden sollen. Wir rechnen das im Rahmen der Offerte konkret für Ihr Gebäude.
Ja, das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt Wärmedämmungen an der Gebäudehülle. Höhe und Bedingungen legt der Kanton fest und ändern sich periodisch. Wichtig: Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden. Wir liefern die technischen Angaben, die Sie dafür brauchen.
Ab dem Erdgeschoss aufwärts braucht es ein Gerüst. Wir koordinieren das mit dem Gerüstbauer und stimmen die Termine ab, damit die Standzeit kurz bleibt. In der Offerte weisen wir aus, ob das Gerüst enthalten ist oder separat verrechnet wird.
Zuerst klären, ob der Riss noch arbeitet. Setzungsrisse aus der Bauphase lassen sich nach dem Ausheilen dauerhaft schliessen. Bewegt sich der Riss weiter, deutet das auf ein statisches Problem hin, das vor jeder Kosmetik geklärt gehört. Wir sagen Ihnen offen, was wir sehen.

Fassade sanieren oder dämmen?

Wir schauen uns das Gebäude vor Ort an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist — und was nicht. Die Besichtigung kostet nichts.

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